Quelle: Thorben Wengert @pixelio.de

Absage

Nicht schön, aber manchmal hilfreich

Wer kennt das nicht? Ihr habt Euch auf einen Job oder Studienplatz beworben und nun kommt die Absage. Sicherlich kein toller Moment, aber ein durchaus wichtiger und hilfreicher. Denn trotz des AGG verbirgt so manche Absage eine kleine Information, einen Hinweis, woran es letztlich gelegen hat. Wie detailliert diese ausfällt hängt dabei auch von Euch selber ab. Wenn Ihr bereits im Vorfeld Kontakt zu dem Unternehmen/der Hochschule hattet, so werdet Ihr auch eine relativ persönlich gehaltene Absage erhalten, oder könnt Euch zumindest auf eine ehrliche Antwort verlassen, wenn Ihr nachfragt. Ihr habt es also selber in der Hand ob Ihr erfahrt warum es letztlich nicht passte.

Vorbereitung ist alles

Das wichtigste ist schon die Phase zu Beginn der Bewerbung. Nehmt bereits im Vorfeld Kontakt zu dem Unternehmen oder der Hochschule auf. So könnt Ihr nicht nur Euch selber vorstellen, sondern erfahrt auch, welche Kriterien für das Unternehmen besonders wichtig sind. Somit erhaltet Ihr selber eine realistische Einschätzung, ob eine Bewerbung von den fachlichen Voraussetzungen er eine Chance auf Erfolg hätte, oder aber nicht. Auch wird Euch ein Personaler nur dann auffordern Ihm die Unterlagen zuzusenden, wenn er wirkliches Interesse hat. Fragt auch ruhig offen und ehrlich, ob es bereits viele Bewerber für die Position gibt und wie die kommenden Schritte im Bewerbungsprozess zeitlich aufgestellt sind.

Dank dem AGG wird euch in einer Absage zwar nie ein Grund genannt werden. Doch das hält viele Personaler/Vorgesetzte nicht davon ab Euch auf Rückfrage ein Feedback zu geben und Euch so wichtige Anhaltspunkte zu nennen, woran es letztlich gelegen hat. Hört hierbei gut zu, und hinterfragt anschließend Eure Bewerbungsstrategie, sowie die zugehörigen Unterlagen.

Zeitpunkt der Absage wichtig

Erhaltet Ihr die Absage ziemlich kurz (nur wenige tage) nach Zusendung der Unterlagen und ohne Gespräch könnt Ihr davon ausgehen, dass es zwei Möglichkeiten als Begründung gibt:

a) Die Stelle war bereits besetzt

b) Die Unterlagen weisen grobe Mängel (Rechtschreibfehler, nicht aktuell, unpersönlich) auf

In der Regel solltet Ihr aber nachdem Ihr aufgefordert wurdet die Unterlagen zuzusenden auch zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden. Erfolg danach eine Absage gibt es wiederum 2 Möglichkeiten. Entweder gab es in der Tat jemanden im Prozess, der besser ins Unternehmen passt als ihr, bzw. noch besser qualifiziert ist, oder aber es zeigt sich, dass der Gesprächspartner nach dem Telefonat einen anderen Eindruck von Euch als Persönlichkeit hatte. Dies kommt vor allem dann vor, wenn Ihr im Telefonat anders auftretet, als Ihr in Wirklichkeit seit. Achtet hier also darauf offen und ehrlich (oder noch besser authentisch) zu sein, und ggf. auf fehlende Qualifikationen oder Motivation auch offen und ehrlich zu antworten.

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Stefan Lehmann

Stefan Lehmann ist einer der Mitbegründer der Primedu UG (haftungsbeschränkt) und hier verantwortlich für die Themen IT, Social Media und PR
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