Tag : berufswahl

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Jobmesse Stuzubi Leipzig

Karriere-Messe Stuzubi in Leipzig

Du weißt noch nicht, ob du studieren, eine Ausbildung beginnen oder beides gleichzeitig machen sollst? Viele Schülerinnen und Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen haben sich auch im letzten halben Jahr ihrer Schulzeit noch nicht entschieden, wie es danach weitergehen soll.

Die Karriere-Messe „Stuzubi – bald Student oder Azubi“, die immer samstags und nun bereits in zehn bundesweiten Städten stattfindet, will dabei helfen, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, renommierte Akademien, weiterführende Schulen und Hochschulen zeigen den Schülerinnen und Schülern, welche beruflichen und akademischen Möglichkeiten ihnen ihr Schulabschluss eröffnet.

Neben regulären Studiengängen und Ausbildungsberufen wird auch das duale Studium vorgestellt, das einen akademischen Abschluss mit einer betrieblichen Ausbildung verbindet.

Parallel läuft ganztägig ein interessantes Vortragsprogramm.

Beim großen Stuzubi-Gewinnspiel wird neben wertvollen Sachpreisen unter anderem eine zweiwöchige Sprachreise verlost. Und es gibt 500 Euro für die Abschlussfeier des Jahrgangs einer Schule, der mit den meisten Schülern zur Messe kommt.

Herzlichst eingeladen sind Realschüler, Abiturienten und Fachabiturienten.

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Jobmesse Stuzubi Essen

Karriere-Messe Stuzubi in Essen

Du weißt noch nicht, ob du studieren, eine Ausbildung beginnen oder beides gleichzeitig machen sollst? Viele Schülerinnen und Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen haben sich auch im letzten halben Jahr ihrer Schulzeit noch nicht entschieden, wie es danach weitergehen soll.

Die Karriere-Messe „Stuzubi – bald Student oder Azubi“, die immer samstags und nun bereits in zehn bundesweiten Städten stattfindet, will dabei helfen, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, renommierte Akademien, weiterführende Schulen und Hochschulen zeigen den Schülerinnen und Schülern, welche beruflichen und akademischen Möglichkeiten ihnen ihr Schulabschluss eröffnet.

Neben regulären Studiengängen und Ausbildungsberufen wird auch das duale Studium vorgestellt, das einen akademischen Abschluss mit einer betrieblichen Ausbildung verbindet.

Parallel läuft ganztägig ein interessantes Vortragsprogramm.

Beim großen Stuzubi-Gewinnspiel wird neben wertvollen Sachpreisen unter anderem eine zweiwöchige Sprachreise verlost. Und es gibt 500 Euro für die Abschlussfeier des Jahrgangs einer Schule, der mit den meisten Schülern zur Messe kommt.

Herzlichst eingeladen sind Realschüler, Abiturienten und Fachabiturienten.

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Jobmesse Stuzubi München

Abi-Messe Stuzubi in München

Du weißt noch nicht, ob du studieren, eine Ausbildung beginnen oder beides gleichzeitig machen sollst? Viele Schülerinnen und Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen haben sich auch im letzten halben Jahr ihrer Schulzeit noch nicht entschieden, wie es danach weitergehen soll.

Die Karriere-Messe „Stuzubi – bald Student oder Azubi“, die immer samstags und nun bereits in zehn bundesweiten Städten stattfindet, will dabei helfen, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, renommierte Akademien, weiterführende Schulen und Hochschulen zeigen den Schülerinnen und Schülern, welche beruflichen und akademischen Möglichkeiten ihnen ihr Schulabschluss eröffnet.

Neben regulären Studiengängen und Ausbildungsberufen wird auch das duale Studium vorgestellt, das einen akademischen Abschluss mit einer betrieblichen Ausbildung verbindet.

Parallel läuft ganztägig ein interessantes Vortragsprogramm.

Beim großen Stuzubi-Gewinnspiel wird neben wertvollen Sachpreisen unter anderem eine zweiwöchige Sprachreise verlost. Und es gibt 500 Euro für die Abschlussfeier des Jahrgangs einer Schule, der mit den meisten Schülern zur Messe kommt.

Herzlichst eingeladen sind Realschüler, Abiturienten und Fachabiturienten.

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Jobmesse CAR connects Bochum

Car connects – Die Automotive Karriere-Messe in Bochum

Das eintägige Karriere-Event CAR connects in Bochum wird durch Rektor der Universität Duisburg-Essen eröffnet. Anschließend stehen mehr als 100 Unternehmen an den Messeständen für Gespräche mit den Besuchern bereit. Hier kann man sich über Jobs, Praktika sowie Abschlussarbeiten informieren und den direkten Kontakt zu den Firmenvertretern und Personalverantwortlichen aus der Automobil-Branche herstellen.

Service für Bewerber

Um bei den Unternehmensvertretern einen guten Eindruck zu hinterlassen, wird auf der CAR connects auch ein Bewerbungsmappencheck und eine Beratung für Jobsuchende angeboten. Außerdem kann man kostenlos professionelle Bewerbungsfotos von sich erstellen lassen.

Spannendes Rahmenprogramm

Darüber hinaus sorgen Präsentationen von Firmen, spannende Workshops, Impulsvorträge von hochkarätigen Rednern und eine Fahrzeugausstellung auf der Car connect für viel Abwechslung und Unterhaltung.

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Nacht der Unternehmen Münster

Mit Vollgas zum Job

Das ist das Motto der „1. Nacht der Unternehmen“ in Münster, die am 28. Januar 2014 ab 17.00 Uhr in der Mensa am Ring stattfinden wird! Hier finden Absolventen und Young Professionals die Möglichkeit Unternehmen der Region mit Bussen zu besuchen und erleben.
Die Nacht der Unternehmen bietet Hochschulabsolventen und Young Professionals die Möglichkeit sich ein Bild von der Unternehmenslandschaft zu machen, sich umzuschauen, Unternehmen zu beschnuppern und die
Verantwortlichen dort persönlich kennenzulernen. Durch Einzelgespräche, Führungen und Präsentationen der Unternehmen der Region, spürt man direkt ob eine Firma zu einem passt oder nicht.
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Jobmesse KarriereStart Dresden

Die KarriereStart in Dresden ist eine der bekanntesten Bildungs-, Gründer- und Jobmessen in Deutschland. Etwa 384 Aussteller präsentieren sich dieses Jahr bis zu 28.000 Besuchern. Der hohe Zuspruch seitens der Besucher und Aussteller spricht für den Erfolg und die Qualität der Messe. Die Besucher bekommen einiges geboten:

 

  • Vielfältige Angebote zu Ausbildung, Studium, Qualifizierungsprogrammen, Einstiegsjobs und weitere Jobangebote
  • Direkter Kontakt zu Firmenvertretern mit Bewerbungs- und Gesprächsmöglichkeiten
  • Ausführliche Informationen zu den Themen Bildung international, Auslandsaufenthalte, Weiterbildung/lebenslanges Lernen, Job/Personal, Gründung und Selbstständigkeit

 

Außerdem finden im Rahmen der KarriereStart die M+E Zukunftstage, eine Job- und Ausbildungsmesse der Metall- und Elektroindustrie, statt.

Die Messe findet vom 24.01.2014-26.01.2014 statt. Am Samstag und Sonntag ist die Messehalle erst ab 10 Uhr geöffnet. Tickets kosten 5,00€ (Tageskarte, ermäßigt :3,50 €; Gruppenkarte (p.P.): 3,50 €; Mit SZ-Card / MoPo-Card: 3,50 €; Kinder unter 10 Jahren:Eintritt frei )

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Videobewerbung

Mehr als nur ein Trend?

Schaut man sich die Megatrends 2013 an, so sind das sicherlich der Vormarsch der Jobbörsen und mobile recruiting sind in aller Munde. Ein weiterer Trend über den wir schon einmal kurz berichtet haben ist das Thema Videobewerbung.

Quelle: Tony Hegewald @pixelio.de

Quelle: Tony Hegewald @pixelio.de

Fast unbemerkt schleust sich diese Bewerbungsform immer mehr und mehr in den Alltag ein. Was früher nur eine Idee von Internet Pionieren war und von verrückten Werbeleuten genutzt wird ist heute ein beliebtes Stilmittel um aufzufallen. Im heutigen Blogartikel bekommt Ihr nicht nur eine Checkliste worauf Ihr achten solltet, sondern auch einige Beispiele, die ich kurz analysieren möchte. Beginnen möchte ich aber mit einer entscheidenden Frage…

Muss man alles mitmachen?

Klares Nein! Wichtiger ist es für Bewerber wie für Unternehmen in der Kommunikation authentisch zu bleiben. Und wer etwas einfach nur nachmacht oder kopiert, weil es gerade trendy ist, der wird damit nicht erfolgreich sein. Bestes Beispiel dürften momentan die sprießenden Bitstrips bei Facebook sein (frage mich nur, wann Uns diese als ein potentielles Mittel für Bewerbungen empfohlen werden). Damit das klar ist, ich bin ein Freund der Kommunikation, und auch Ihr solltet und müsst es im Bewerbungsprozess werden wenn Ihr erfolgreich sein wollt. Ok, zugegeben diese Worthülsen, wie „authentisch bleiben“ werden Euch herzlich wenig bringen, aber versuchen wir das mal greifbar zu machen.

Es gibt diejenigen die auf Fotos oder Handyvideos immer eine gute Figur machen und genau für die kann die Videobewerbung eine Alternative bieten. Wenn Ihr es dagegen immer schafft wie Frankenstein auszusehen oder komische Grimassen macht und euch mehr verhaspelt als das man Eure Aussagen verstehen kann, dann denkt erst gar nicht daran so etwas zu versuchen. Wer die Angst hat, dass die Technik nicht ausreicht, dem sei gesagt das jedes Smartphone inzwischen sehr gute HD Videos aufnimmt und auch tolle und einfache Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.

Viel wichtiger als diese persönlichen Aspekte ist aber ob ein Video auch zu der Bewerbungsstrategie passt, und was damit erreicht werden soll. Das heißt macht euch vorab Gedanken was das Ziel ist. Wollt ihr einfach nur alle potentiellen Unternehmen erreichen? Soll diese speziell für eine Bewerbung ausgerichtet sein? Wollt Ihr Euch nur vorstellen, oder auch direkt bewerben? Wollt Ihr auf eine eigene Webseite/Webprofil hinweisen? Diese und weitere Fragen solltet Ihr Euch im Vorfeld klarmachen und beantworten. Danach gilt es eine Art Drehbuch zu schreiben, denn Improvisation ist toll, funktioniert aber nur selten in einem solchen Video.

Die zentrale Aussage ist also: Fühlt Euch wohl dabei und wisst genau was ihr an wen kommunizieren wollt mit Eurem Video!

Für die Controllingfreaks eine Checkliste

Die folgende Checkliste erhebt nicht den Anspruch komplett zu sein und wird sicherlich noch ergänzt werden können, aber Sie soll euch die wesentlichen Punkte einmal zusammenfassen (Ergänzungen? Gerne im Kommentar, damit alle was davon haben).

 

Strategie

  • Auf welche Stellen möchte ich mich bewerben?
  • Bei welchen Unternehmen?
  • Was soll die Aussage des Videos sein?
  • Was sind die passenden Adressaten?
  • Was für eine „Story“ möchte ich übermitteln?
  • Wo soll das ganze hochgeladen werden?

 

Technik

  • Videokamera vorhanden?
  • Mikrofon vorhanden?
  • Bearbeitungssoftware vorhanden?

 

Vorbereitung

  • Erstellen einer Landingpage auf die verwiesen wird
  • Bereitlegen von Utensilien die benötigt werden
  • Beleuchtung checken
  • Auswahl der Anziehsachen und Bildcheck
  • ggf. Assistenten für Kameraführung

 

Nachbearbeitung und Verteilung

  • Video probegucken und ggf. neu aufnehmen
  • Schneiden
  • hochladen
  • QR Code erstellen
  • Einbinden in Bewerbungsunterlagen

Genug Theorie… Ich will Beispiele

Gut, Gut, nach der ganzen Prosa kommen wir nun mal zu zwei Beispielen, die ich Euch zeigen möchte und anschließend mit ein paar Kommentaren versehen möchte (Irgendeine Aufgabe muss ich ja hier haben;-)). Weitere Beispiele findet Ihr auch auf unserem YouTube Channel unter Positive Bewertungen. Kommen wir zum ersten Beispiel

Dieses Video von Maximilian finden wir extrem gelungen. Zunächst einmal gefällt uns die Länge. Mit 2,5 Minuten ist es nicht zu lange um im Bewerbungsprozess auch wahrgenommen zu werden. Denn 2,5 Minuten wird jeder Personaler auch mit Euren Unterlagen verbringen, was er sich hiermit quasi etwas einfacher machen kann. Achtet also darauf, dass Euer Video aussagefähig ist gemäß Eurem Drehbuch und dennoch nicht zu lang wird. Eine Länge zwischen 2-4 Minuten ist dabei völlig ausreichend und optimal.

Auch hat Maximilian hier bewußt verschiedene Stilelemente verwendet (Musik und damit auch Untermalung, grafische Effekte, Bullett Cards mit Hervorhebung wichtiger Aspekte durch Fettschreiben und schauspielerische Abwechslung). Dies passt sehr gut um seine Vielfältigkeit zu verdeutlichen und es bringt Abwechslung rein, was den Zuschauer quasi dabei hält. Auch ist eine gute Storyline sichtbar und es wird sich eben nicht nur auf Worthülsen beschränkt. Die eher geringen Aufrufzahlen von gerade einmal 2.000 Aufrufen deuten trotz des Alters (2 Jahre) darauf hin, dass Maimilian das Video sehr bewußt eingebunden und kommuniziert hat.

Zwei Dinge die ich eher kritisieren möchte sind das Maximilian nicht spricht in dem Video (auch das wäre ein Ausdruck seiner Persönlichkeit) und die Infokarte mit den Adressen am Ende schlecht lesbar ist und sicherlich via Anmerkungen heutzutage technisch besser integrierbar ist. Dieses Video passt natürlich optimal zu dem gesuchten Beruf und passt daher auch von der eher flappsigen Aufmachung. Alles in allem lautet unser Urteil daher:

Quelle: Petra Bork @pixelio.de

Quelle: Petra Bork @pixelio.de

Das solch eine Videobewerbung aber eben nicht nur in solch kreativen Berufsbildern und Branchen eine Möglichkeit ist zeigt uns das zweite Beispiel von Judith:

Auch das zweite Video ist von der Länge her wieder absolut im Rahmen. Die Zielgruppe ist jedoch dieses mal eine ganz andere. Denn hier haben wir es mit einer VWL Absolventin im Bereich Risk Management zu tun. Also einem recht trockenen und wenig kreativen Bereich. Die Einbindung der Webseite während des ganzen Videos ist zielführend, da es ihr Ziel ist die Unternehmen auf diese hinzuweisen. Das Auftreten ist sehr seriös im Businessoutfit und der Hintergrund eher kühl und monoton. Dennoch strahlt sie durch ihre Mimik Freundlichkeit und Wärme aus und wirkt sehr souverän im Auftritt. Es gibt keinerlei Ähhhs und Öhhhs und die Betonungen sind auch gesetzt. Die Recht hohe Aufrufzahl ist sicherlich nicht nur darauf zurückzuführen, dass das Video bereits 4 Jahre im Netz ist, sondern auch auf eine sehr gute Verbreitung des selbigen.

Zu bemängeln gibt es hierbei gar nichts bis wenig. Insgesamt ist es ein sehr allgemein gehaltenes Video um Awareness zu erreichen. Gezielte Ansprachen eines Unternehmens oder gar einer speziellen Position sind somit nicht wirklich zielführend, da Judith dafür nicht auf das Unternehmen und die Besonderheiten der Stelle eingehen kann. Auch wäre ein wenig mehr Abwechslung durchaus sinnvoll gewesen (Mal eine andere Position, Einblendung von Grafiken auf dem Hintergrund). Aber alles in allem ist auch hierfür unsere Bewertung:

Quelle: Petra Bork @pixelio.de

Quelle: Petra Bork @pixelio.de

Jetzt hab ich das Video, und nun?

Die Verbreitung ist natürlich ein wesentlicher Erfolgsgarant. Achtet darauf, dass Euer Video auch in Euren Unterlagen enthalten ist (Bei Onlinebewerbung schon in der Mail und nochmal im Anschreiben). Bindet es bspw. auch per QR Code in euer Anschreiben mit ein, so dass jeder, der ein Smartphone besitzt es mit anderen Informationen gemeinsam abrufen kann. Natürlich bringt es euch nichts, wenn Ihr euch eh per Brief bewerben sollt den Link reinzuschreiben und zu hoffen, dass dieser eingegeben wird. Versucht auch ruhig einmal spezifische Videos aufzunehmen in denen Ihr bspw. das Unternehmen benennt oder auf die Anzeige genauer eingeht, so dass man sieht, dass dieses Video explizit für diese Bewerbung erstellt wurde. Achtet auch darauf, dass auf der angegebenen Homepage/Landingpage wirklich alle Informationen enthalten sind.

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Quo vadis Azubis?

Die Ergebnisse des Azubi Reports 2014

Nein, der Azubi Report 2014 ist kein billiger Pornoabklatsch des Hausfrauen-Reports, sondern eine aussagekräftige Studie der Internetplattform ausbildung.de zum aktuellen Stand und Status der Auszubildenden in Deutschland. Zu diesem Zweck wurden 1.006 Auszubildende im Zeitraum Mai bis Juni 2013 befragt. Anfang Dezember veröffentlichte dann die Bochumer Internetschmiede seinen Report, den Ihr hier auch herunterladen könnt. Auf insgesamt 15 Seiten wird Euch sehr gut dargestellt wie es aktuell um den Auszubildenden steht. Besonders interessant ist dies vor dem Hintergrund, dass wir in 2013 erstmals fast so viele Studienanfänger wie Auszubildende in Deutschland hatten und gleichzeitig so wenig Auszubildende eingestellt wurden wie schon lange nicht mehr. Auch hierzu versucht die Studie Antworten zu liefern. Die folgende Grafik ist direkt aus der Studie übernommen und bietet einen Überblick über die Studienteilnehmer.

Quelle: Studie Azubi Report 2014 von ausbildung.de

Quelle: Studie Azubi Report 2014 von ausbildung.de

Der Prototyp des Azubis

Um die Problemstellungen zu analysieren befasst sich die Studie zu Beginn erst einmal mit den Befragten selber und skizziert den durchschnittlichen Azubi. Dieser ist 21 Jahre jung und hat Abitur. Schon dies dürfte darauf zurück zu führen sein, dass es in diesem Jahr sehr viele Doppeljahrgänge im Abitur gab und somit natürlich deutlich mehr Abiturienten auch eine Ausbildung begonnen haben. Zeitgleich zeigt es aber auch, dass viele Abiturienten eben den klassischen Ausbildungsweg wählen. Im Schnitt muss ein Azubi genauso viele Bewerbungen schreiben, wie er Lebensjahre auf dem Buckel hat bevor es zu einer Zusage kommt.

Bewerbung

Quelle: Anton Porsche (superanton.de) @pixelio.de

Dabei gibt es keinen wirklichen Zusammenhang, dass ein höherer Schulabschluss eher zum Erfolg führt. Durchschnittlich am häufigsten mussten sich Abiturienten (22,4 mal) bewerben, dicht gefolgt von Realschülern (21,3 mal) und Hauptschüler haben im Schnitt nur 17,6 Bewerbungen geschrieben bis zum Abschluss des Ausbildungsvertrages. Den Hauptgrund sieht die Studie hierbei nicht unbedingt bei dem großen Engagement der Abiturienten sondern viel mehr bei der Tatsache, dass für viel mehr Jobs die Mindestvoraussetzung ein Abitur ist, und es in diesem Jahrgang eine große Anzahl an Abiturienten gab die sich für eine Ausbildung entschieden haben.

Bei der Verteilung der Jobs nach den Schulabschlüssen zeigen sich klare Tendenzen. Während der Einzelhandel (64,9%) und Handwerk (36,4%) größtenteils von Hauptschülern ausgeübt werden sind es vor allem IT (71,4%) und kaufmännische Ausbildungen (74,4%), die standardmäßig eher von Abiturienten durchgeführt werden. Somit erfüllt die Studie auch das Klischee des smarten Bankers und des bildungsferneren Handwerkers. Hierbei gibt es auch eine klare Warnung an die Wirtschaft. Denn sollten die Anforderungen in den kaufmännischen Bereichen in der Tat als zu hoch sein für Hauptschüler, so dürfte die Zahl derjenigen, die keinen Ausbildungsplatz finden und somit auch die Jugendarbeitslosigkeit weiter ansteigen.

Quelle: Azubi Report 2014

Quelle: Azubi Report 2014

Nach dieser ausführlichen Aufarbeitung mit den Fragen wie sieht der durchschnittliche Azubi aus und wie ist sein Weg zur Ausbildung beschäftigte sich die Studie danach mit der Zufriedenheit der Befragten.

Zufriedenheit

Quelle: Rainer Sturm @pixelio.de

Bei der Frage wie zufrieden die Azubis mit dem eingeschlagenen Berufsweg sind zeigten sich 86,5 % zufrieden. Auch die Arbeitgeber führten zu einer erfreulich hohen Zufriedenheit mit 82,5 %. Nicht so positiv fiel dagegen die Bewertung der Berufsschule aus. Mit dieser sind nur 64,5 % zufrieden. Hier kann man auch nur mutmaßen, was die Hintergründe sind. Neben antiquierten Lehrplänen und Praxisferne dürfte es vor allem daran liegen, dass Schulabgänger ja gerade froh sind nicht mehr die Schulbank drücken zu müssen. Differenziert werden die Ergebnisse auch noch einmal nach den Schulabschlüssen. Hierbei schneidet die Zufriedenheit mit der Berufsschule noch bei den Hauptschülern mit 71,4 % am besten ab, während sie von Realschülern gerade einmal von 63,6% als zufriedenstellend angesehen werden, und auch die Abiturienten mit 64% Zufriedenheit tendentiell eher das Modell Berufsschule abstrafen. Sicherlich auch einer der Hauptgründe dafür, warum duale Studiengänge die moderner sind so beliebt sind.

Quelle: Bernd-Kasper @pixelio.de

Quelle: Bernd-Kasper @pixelio.de

Befragt wurden die Azubis natürlich auch zu den Hintergründen der Unzufriedenheit. Hierbei lag die Berufsschule mit 26,7% zwar immer noch auf einem der vorderen Plätze. Viel häufiger sind es aber die Faktoren Unterforderung (75%), zu wenig Freizeit (48%) und das geringe Gehalt (41,2%). Interessanterweise geben aber auch 25% der Befragten Überforderung als Grund der Unzufriedenheit an. Natürlich waren hier Mehrfachnennungen möglich, so dass es keine Aussage dazu geben kann das die deutschen Azubis entweder unter- oder überfordert sind. Erfreulich unwichtig sind in diesem Zusammenhang die Faktoren Arbeitszeiten und Arbeitsumfang (je 1,6%), Überstunden (1,1%) und der Fahrtweg zur Schule (0,5%).

Finanzierung ein immerwährendes Thema…

Viele Azubis müssen den Gürtel im wahrsten Sinne des Wortes enger schnallen. Denn mit der neu erlangten Freiheit kommen auch hohe und steigende Kosten auf sie zu. Erwartet wird immer mehr auch schon während der Ausbildung eine eigene Mobilität, und eine eigene Wohnung und die damit verbundenen Preissteigerungen vor allem im Sektor Energie und Miete stehen in keinem Zusammenhang zu den meistens nur sehr spärlichen Anhebungen von Auszubildenengehältern. Da hilft also wirklich nur noch eines….

Quelle: Kreuznacher Zeitung @pixelio.de

Quelle: Kreuznacher Zeitung @pixelio.de

Das durchschnittliche Gehalt eines Azubis lag bei 547 € pro Monat. Wobei es große Branchenunterschiede gibt. So verdienen Auszubildende im Bereich Naturwissenschaften (829 €) fast doppelt so viel wie ihre Kollegen im Einzelhandel (417 €). Das es den Azubis keineswegs nur um Geld geht zeigt aber auch das Ergebnis, dass Azubis kaufmännischer Berufe eher unzufrieden sind trotz eines guten Gehaltes, und Handwerker eher zufrieden sind trotz schlechterer Gehälter. Hier zeigt sich allerdings auch, dass sich ein besserer Schulabschluss im wahrsten Sinne des Wortes auszahlt. Denn Abiturienten verdienen im Schnitt 200 € mehr als Hauptschüler. Erschreckend ist hierbei die Aussage das für fast 2/3 der Azubis (62%) das Gehalt nicht ausreicht um das Leben zu finanzieren. Die meisten sind auf finanzielle Unterstützung durch die Familie angewiesen (49,6%) und 11,1 % können auf Ersparnisse zurückgreifen. Jeder 10. geht einem Nebenjob nach. Hier müssen sich die Arbeitgeber also schnellstens Lösungen überlegen.

Abbruchquote immer noch hoch, aber niedriger als bei Studenten

Die höchste Abbruchquote der Ausbildung haben Hauptschüler. Schon jeder 6. hat eine Ausbildung abgebrochen, während es bei Abiturienten nur jeder 11. war. Sicherlich spielt hier auch eine Rolle, dass Abiturienten 2-3 Jahre älter und erfahrener sind, und sich ja offensichtlich auch härter zu einem Ausbildungsplatz (Anzahl der Bewerbungen) kämpfen mussten. Ein Grund hierfür dürfte allerdings auch sein, dass lediglich gefragt wurde wer bereits eine Ausbildung abgebrochen hat. Das Risiko hierzu ist bei einem ca. 20 Jährigen Abiturienten natürlich geringer, da er noch mitten in der Ausbildung steckt. Auch hier sind die Gründe sehr spannend. Das Gehalt spielt nur selten einen Grund. Dafür aber private Gründe (29,3%), Probleme mit Vorgesetzten (28,5%), Erwartungen nicht erfüllt (27,6%), Interesse verloren (21,6 %) und Probleme mit Kollegen (16,4%).

Eine interessante Randnotiz ist hierbei das Probleme mit Vorgesetzten und Kollegen vorab nur selten genannt wurden. Was auch zeigt, dass vieles runtergeschluckt wird, wenn man noch in der Ausbildung ist.

Quelle: Azubi Report 2014

Quelle: Azubi Report 2014

Fazit

Insgesamt gibt es einige alarmierende Zeichen und Aussagen in der Studie und zeigen auch auf, warum es so viele unbesetzte Ausbildungsstellen gab. Es passt nicht zusammen, dass einerseits immer höhere Anforderungen an die Leistungsbereitschaft und das schulische Können gesetzt werden und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen eher schlechter werden und das Gehalt nicht einmal die Lebenskosten deckt.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Ausbildungen? Schreibt uns diese und diskutiert ob ihr die Ergebnisse so bestätigen könnt.

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Jobbörse stellenanzeigen.de

Ein weiterer eher nationaler Vertreter

Die Jobbörse stellenanzeigen.de ist neben Monster und Stepstone eine der Big Three auf dem deutschen Jobbörsenmarkt. Ähnlich wie bei Stepstone finden sich hier auch internationale Angebote, aber der hauptsächliche Markt ist Deutschland sowie Österreich und die Schweiz. Was die Unterschiede in der Nutzung sind zeigen wir Euch in diesem Artikel.

Suchmöglichkeiten gut aufgeräumt

Die Suchmöglichkeiten sind hier klar und deutlich strukturiert. Neben dem Jobtitel und Ort könnt Ihr auch nach bestimmten Tätigkeitsfeldern suchen. Hierzu gibt es auch eine Auswahlliste, die die gängigsten Tätigkeitsfelder umfasst um Euch einen ersten Einblick zu geben. Nachdem Ihr die entsprechenden Suchbegriffe ausgewählt habt bekommt Ihr eine Trefferliste mit ersten Informationen. Hier könnt Ihr jeweils den passenden Treffer anklicken und Euch die Einzelinformationen durchlesen.

Vorteile für registrierte Nutzer

Neben einer eigenen Merkliste könnt Ihr Euch auch Suchabfragen speichern, und die Ergebnisse regelmäßig zusenden lassen. Dadurch habt Ihr immer die aktuellen Treffer und Neuerungen bequem im Blickfeld. Aber obacht, auch hier bekommt Ihr Positionen als „neu“ angezeigt, die nur erneut eingestellt wurden. Insofern im Vorfeld immer mit den Unternehmen Kontakt aufnehmen.

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Jobbörse jobrobot.de

Mehr als nur eine Jobbörse

Wie bereits im Ausgangsartikel bemerkt macht es eher Sinn sich auf einzelne Suchmaschinen zu fokussieren. Dennoch hat natürlich niemand Interesse, und auch die Zeit sich durch diverse Angebote durchzuklicken. Hier kommen sogenannte Meta-Suchmaschinen ins Spiel. Eine dieser Seiten, die wir Euch heute einmal kurz vorstellen wollen ist die Seite der Jobbörse jobrobot.de. Auf dieser findet Ihr bei euren Anfragen die Treffer von insg. 70 Suchmaschinen, die regelmäßig indiziert werden.

Die Idee einer Meta Suchmaschine

Ähnlich wie bei Webseiten, welche in Suchmaschinen ebenfalls nach sogenannten Meta-Tags indiziert werden sollen bei solchen Suchmaschinen in Sekundenschnelle Datenbanken anderer Jobbörsen durchsucht werden und passende Stellenprofile angezeigt werden. Der Vorteil ist dabei, dass Ihr nur auf einer Seite sucht, und die Treffer von bis zu 70 Suchmaschinen erhaltet.

Funktioniert gut, aber…

Schaut dennoch regelmäßig bei Euren Suchmaschinen vorbei. Denn manche Seiten können nicht indiziert werden, oder aber die Indizierung ist noch nicht abgeschlossen, so dass ihr nicht immer den ganz aktuellen Content seht. Wenn Ihr Euch für ein Jobangebot einer bestimmten Jobbörse interessiert klickt Ihr in den Suchergebnissen einfach auf den Treffer und werdet automatisch zu der Suchmaschine und der entsprechenden Anzeige weitergeleitet.

Weitere Funktionalitäten

Natürlich könnt Ihr euch auch hier registrieren und eure Suchen speichern, sowie Euch die Ergebnisse zumailen lassen. Was nur bedingt effektiv ist, ist das Hinterlegen eines Lebenslaufes und gefunden werden von Unternehmen. Hierfür solltet Ihr Euch besser klassisch bei den einzelnen Jobbörsen registrieren. Die Seite ist extrem gut strukturiert und aufgeräumt. Leider ist die Treffergenauigkeit nicht immer so extrem genau, so dass man sich dennoch durch viele irrelevante Jobs durchklicken muss.

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